Über Holzau und Bad Ripoldsau, wo wir phantastische Aussichten auf schneebedeckte Hügel und Wiesen genießen konnten, ging es über Schömberg nach Schiltach. Durch die Empfehlung eines Bekannten hat es Alex es auf unsere Reiseroute gesetzt und das war gut so!
Nur echt mit Schwarzwälder Kirschtorte
Dieser Ort hat ca. 4000 Einwohner und liegt an den Flüssen Schiltach und Kinzig. Die Straße durchs Kinzigtal war schon in römischer Zeit eine wichtige Verbindung zwischen Rottweil und Straßburg. Im 11. Jahrhundert entstand eine Pfarrei und 1275 wurde Schiltach zum ersten Mal als Stadt erwähnt. Sie war mit Mauern befestigt und hatte die Burg Schiltach zu ihrer Verteidigung. Die Beherbergung von Reisenden und Schutz der Straße durchs Kinzigtal waren ihre Aufgaben. Die schönen Fachwerkhäuser und die kleinen Gässchen haben uns gleich gefallen. Am Marktplatz in dieser mittelalterlichen Kulisse, haben wir Kaffee getrunken und Alex hat passend zur Umgebung eine Schwarzwälder Kirschtorte gegessen.
Museum mit interessanten Details zu unserem Namen
Im Schüttesäge- Museum gibt es sehr interessante Informationen über die verschiedenen Industriezweige der Stadt bis ins 19.Jahrhundert. Vor allem die harte Arbeit und die Gefahren der Flößerei haben uns beeindruckt. Das Holz aus Schiltach und Umgebung wurde lange Zeit als Bauholz nach Straßburg verkauft und auf dem Wasserweg geliefert.
Die Weißgerberei war ebenfalls ein wesentlicher Erwerbszweig, der uns dann namentlich sehr neugierig gemacht hat! Die alten Werkzeuge sind dort ausgestellt, unterschiedlich gegerbte Felle aufgehängt und ein Film veranschaulicht wie heute die moderne Gerberei arbeitet. Es gibt noch eine Firma in der Stadt, die sich dieser alten Handwerkskunst widmet.
Weiter ging nun unsere Fahrt über Hausach und Furtwangen zum kleinen Ort Oberrauchen in Brigachtal zwischen Villingen-Schwenningen und Donaueschingen, wo wir im Gasthof Hirschen ein ganz wunderbares Abendessen genossen haben.
Ein paar Kilometer weiter in Hubertshofen lag unser Tagesziel die Pension Baarblick, wo wir sehr herzlich aufgenommen wurden. Die hübschen, gemütlichen Zimmer, das phantastische Frühstück und die Freundlichkeit der Familie Albert, haben den Aufenthalt dort zu einem Highlight gemacht.
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