Zwischen Oberriet und Meiningen wurde der Rhein überquert und damit auch die Landesgrenze nach Österreich.
Die malerische Landschaft des Vorarlberg zog an uns vorbei, in Rankweil ragte pittoresk eine Kirche auf einem Weinberg in die Höhe.
Als wir die Orte Zwischenwasser, Wengen und Laterns passierten, wusste man nicht, wohin man zuerst schauen sollte, weil die Szenerie so idyllisch war.
Am Voralberger Furkajoch bei 1760m außerhalb von Laterns- Bad haben wir angehalten und gestaunt.
Eine Herde Kühe, ein Wasserfall und ein wahnsinniger Ausblick über saftig grüne Wiesen und bewaldete Hügel haben uns in ihren Bann gezogen. Die Kühe und der Klang ihrer Glocken sollten uns die gesamte Fahrt begleiten.
In Damüls wurde die Gegend rauer und karger, schneebedeckte Berggipfel zeigten sich in der Ferne. Ich konnte vom Auto aus Bilder machen und war später erstaunt, wie gut sie geworden sind.
Nach Schröcken haben wir den Hochtannbergpass in 1676m Höhe überquert. Dort konnten wir eine Herde Kälber und das tolle Panorama bestaunen.
Nun war es nicht mehr weit bis zu unserem ersten Tagesziel, Lech am Arlberg, dem mondänen Skiort in der Höhe von 1444m. Von Wintersport war bei unserer Ankunft nicht die Rede, es war trotz der abendlichen Uhrzeit warm und mild.
Lech ist ein langestreckter Ort an einer Hauptstraße mit wenig Nebenstraßen, wo die Häuser vereinzelt stehen. Diese Einteilung ist uns später auch in anderen Wintersportorten aufgefallen. Einige der Hotels waren geschlossen. Wie wir auf Nachfrage erfahren haben, fängt die Sommersaison erst Anfang Juli an, manche Hotels haben nur im Winter geöffnet.
Unsere Pension Haus Braunarl lag idyllisch am Ortsrand und die freundliche Besitzerin hat uns gleich die Zimmer gezeigt. Sven hatte nun stark das Bedürfnis nach einem kühlen Bier, welches wir uns aus dem Kühlschrank im Frühstückszimmer holen durften. Da es immer noch schönes Wetter war, haben wir uns mit Limonade und Bier auf die Terrasse gesetzt und den Tag Revue passieren lassen. Alex und ich haben zuhause angerufen und unserer Tochter per Videocall gleich unsere schöne Umgebung gezeigt.
Da Lech ein teures Pflaster ist, hatten wir schon vorgesorgt und Nudeln mit Tomatensoße mitgebracht. Weil unsere Zimmer mit gut eingerichteten Küchenzeilen ausgestattet waren, wurde nun das Abendessen zubereitet und in der gemütlichen Sitzecke gemeinsam gegessen. Nach dem Essen wollten wir das Lecher Nachtleben kennenlernen, doch in der Vorsaison gab es keins. Der Nachtspaziergang war trotzdem schön.
Kommentare1
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1 year 7 monthsHallo Birgit,hat sich gut…
Hallo Birgit,
hat sich gut gelesen deine Reisereportage.
LG Holli